Freiwilligenarbeit in Ecuador

Isabel’s Erfahrungsbericht über ihre Zeit in Ecuador im August 2016

„Nach zwei Wochen im Süden, folgten vier Wochen im Nebelwald im Norden des Landes. Nach zwei Stunden Busfahrt von Quito aus, wurde ich in dem kleinen Ort in den Bergen herzlich bei einem Mittagessen begrüßt. Am nächsten Tag ging es dann schon um 6 Uhr morgens los. Nach einer 40-minütigen Fahrt waren wir endlich am Parkplatz der Lodge. Von dort aus mussten wir noch 2,5 km bergauf wandern. Zusammen mit der Köchin und einem weiteren Mitarbeiter machten wir uns an den Aufstieg. Nach etwas weniger als einer Stunde waren wir dann endlich oben angekommen und wurden mit einer wundervollen Aussicht belohnt. In der ersten Woche war relativ wenig los, deshalb bestanden meine Aufgaben hauptsächlich darin auf der Zuckerrohrplantage oder im Organischen Garten mitzuhelfen.

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Es war interessant zu sehen, wie aus den Pflanzen dann brauner Zucker, Honig und Alkohol hergestellt wurde. Allerdings war die Arbeit dort auch sehr anstrengend und so war ich froh als ich gegen Ende der Woche für einen Tag zurück ins Dorf konnte um mich ein bisschen auszuruhen. In den restlichen drei Wochen waren dann aber auch immer mehr Touristen da und deshalb auch mehr Mitarbeiter. In dieser Zeit habe ich vor allem in der Küche, beim Zimmer machen und Wäsche waschen (mit der Hand) geholfen. Meine Unterkunft bestand aus einem Einzelzimmer in der Lodge selbst und die Mahlzeiten habe ich immer zusammen mit den anderen Mitarbeitern eingenommen. Da es dort oben keinen Strom gab, abgesehen von einem Generator, saßen wir abends oft nur bei Kerzenschein zusammen, während wir spannende Unterhaltungen geführt, UNO gespielt und zusammen Musik gemacht haben. Die Atmosphäre war sowohl während der Arbeit als auch in unserer Freizeit immer sehr freundlich und familiär. Ich habe mich schon nach kurzer Zeit wie eine von ihnen gefühlt. Ich kann einen Aufenthalt als Freiwillige Ecuador auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Mir hat es dort so gut gefallen, dass ich nach ein paar Monaten sogar nochmal zurückgekehrt bin. Es ist wirklich ein unglaublich schöner Ort mit seiner atemberaubenden Aussicht, der Stille und der reinen Luft dort oben und seinen einzigartigen Menschen. Insgesamt habe ich dort mit die schönste Zeit meines Lebens verbracht und sehr gute Freunde gefunden.“

Hier kannst du Isabels ganzen Erfahrungsbericht zu ihrer Reise durch Lateinamerika lesen. 

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